Willkommen beim Energie-Forum Zorneding!

Agenda 21Wir sind eine Arbeitsgemeinschaft Zornedinger Bürgerinnen und Bürger, die sich dafür einsetzen, die Gemeinde unabhängig von fossilen Energieträgern und Atomenergie zu machen.

Das Energie-Forum Zorneding befasst sich intensiv mit Themen zur Energieeinsparung und zur Nutzung alternativer Energieformen – vor allem beim Wohnen und bei den täglichen Haushaltsverrichtungen – und gibt die Ergebnisse an die Mitbürger weiter.
Auch das Ziel des Landkreises, bis zum Jahre 2030 unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden, wird vom Arbeitskreis uneingeschränkt unterstützt.

Wir informieren uns ständig über Möglichkeiten, vermehrt regenerative Energieträger einzusetzen und arbeiten auf diesem Gebiet beratend und unterstützend mit der Gemeinde Zorneding zusammen.

Wer bei uns mitarbeiten will, ist herzlich willkommen- einfach eine Email schicken oder bei unserem nächsten Treffen vorbeikommen!

Z4F (Zorneding For Future) – Wir machen’s wie Greta

Ab dem 13.11.2020 können Sie jeden Freitag von 11 bis 12 Uhr an verschiedenen Orten in der Gemeinde Zorneding den beteiligten Energiewende-Aktiven Ihre Fragen zur Windenergie stellen und über Windräder diskutieren. Jeden ersten Freitag im Monat wird das in Form einer Mahnwache vor dem Rathaus sein.

Für die Energiewende und Windkraft für Zorneding

Nähere Informationen: windkraft-zorneding.de/z4f.html und unter Menüpunkt  …Termine.

13.11. REWE-Parkplatz
20.11. Birkenhof
27.11. Dorfplatz Pöring (beim Maibaum)
04.12. Rathaus Zorneding
11.12. REWE-Parkplatz
18.12. Birkenhof

Z4F 20.11.2020 im Birkenhof

Start der Aktion am 13.11.2020 auf dem REWE-Parkplatz

 

Portal Windkraft für Zorneding – jetzt online

Unsere neue Website windkraft-zorneding.de ist online. Wir stellen den überall kursierenden Fake News über Windkraft sorgfältig recherchierte Fakten und interessante Informationen gegenüber.
 
Wir würden uns freuen, wenn sich viele auf
 

Gelungener Informationsabend zum Thema Photovoltaik in Zorneding

Obwohl die letzte Informationsveranstaltung zum Thema Photovoltaik in Zorneding erst vor wenigen Monaten stattfand, zeigte sich am Mittwoch, den 09. Oktober 2019 reges Interesse für die Abendveranstaltung im Rathaus. Unter dem Motto „Wir erzeugen unseren eigenen Strom“ luden der lokale Energieversorger EBERwerk, das Energieforum Zorneding und die Ortsgruppe des BUND Naturschutz e.V. gemeinsam zu Vortrag und Diskussion.

Erster Bürgermeister Piet Mayr eröffnete den Abend, zu dem ca. 50 interessierte Eigenheimbesitzer/innen gekommen waren und stellte das noch junge kommunale Unternehmen EBERwerk vor. „Es sind Ihre Steuergelder, die hier investiert wurden. Diese gelangen in Form von Ausschüttungen des EBERwerks an die Gemeinden zurück und kommen den Bürgern über den Gemeindehaushalt zugute.“

Nach diesen einleitenden Worten berichtete PV-Experte Franz Lichtner über Technik und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern für Privathaushalte. Dabei betonte er auch den Informationsauftrag seines Arbeitgebers. „Ich freue mich über jede Anlage, die gebaut wird.“ Oberstes Ziel der Satzung des EBERwerks als kommunales Unternehmen sei es, die Energiewende voranzutreiben. Dem schloss sich auch der darauf folgende Vortrag von Hans-Werner Franke vom Energieforum Zorneding an. „Es geht nicht nur um die Wirtschaftlichkeit, sondern auch um die Zukunft unserer Kinder und die Umwelt.“ Dass die Wirtschaftlichkeit dabei trotzdem nicht zu kurz käme, zeige sich am Beispiel seiner eigenen PV-Anlage. Diese amortisiere sich innerhalb von gut zehn Jahren.

Dass es eine Photovoltaik-Anlage nicht von der Stange gibt, zeigten die vielen individuellen Fragen. Die Referenten gingen unter anderem auf die Belegbarkeit von flachen Norddächern, teilweise verschatteten Häusern, Fassaden und denkmalgeschützten Gebäuden ein. Das EBERwerk betrachte jeden Einzelfall für sich, biete für geeignete Dächer eine kostenlose individuelle Angebotserstellung und freue sich über jede Kontaktaufnahme aus dem Interessentenkreis, so Franz Lichtner.

In einem weiteren Erfahrungsbericht stellte auch der Zornedinger Felix Judt seine Photovoltaik-Anlage mit Speicher vor. Auf Nachfrage erklärte er, dass übliche Heimspeicher für die Deckung des nächtlichen Strombedarfs geeignet seien, bis am nächsten Tag wieder die Sonne scheine. Den Hinweis aus dem Auditorium, dass die Windkraft eine hervorragende Ergänzung der Photovoltaik in sonnenschwachen Jahreszeiten sei, weil gerade dann der Wind wehe, bekräftigte er mit einem Augenzwinkern. „Ich fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und kann nicht bestätigen, dass es sich beim Landkreis Ebersberg um ein Schwachwindgebiet handelt.“

Manuel Herzog, EBERwerk

Photovoltaik-Batteriespeicher werden wieder bezuschusst!

Ab 1. August 2019 wird ein neues bayerisches PV-Speicher- und E-Ladestationen Förderprogramm aufgelegt. Es werden Batteriespeicher von der Größe 3-30 kWh gefördert, für den privaten Heimspeicher als auch für die gewerbliche Nutzung.

Voraussetzung für die Förderung sind intelligente Energiemanagement-Systeme mit Smart Meter zur Steuerung der Ladefunktion. Diese sind bei Batterie-Speichersystemen heute Standard.

Eigentümer von Ein-u. Zweifamilienhäusern können eine Förderung für einen Stromspeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage direkt im Internet beantragen. Dies muss aber vor der Beauftragung einer Anlage geschehen. So ist mit einer Förderbetrag von 800 € bei einem Batteriespeicher von 6 kWh und einer PV-Anlage von 7 kWp zu rechnen. Der Förderbetrag bemisst sich an der Größe des Batteriespeichers. Wer gleichzeitig auch an eine Ladestation für ein zukünftiges E-Auto denkt, kann zusätzlich 200 € Fördergeld erwarten.

Weitere Details zum Förderbetrag, die Rahmenbedingungen und die elektronische Anmeldung finden Sie unter: https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm/pvspeicher.html

Weitere Informationen zu PV-Anlagen und Handwerkeradressen erhalten Sie  unter: https://www.energieagentur-ebe-m.de/

Bildquelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

 

Lebhaftes Interesse der Grundeigentümer

Am 11.07. um 20:00 fand im Rathaus Zorneding eine Informationsveranstaltung für die Eigentümer der Grundstücke in den Windkraft-Konzentrationsflächen im Süden von Zorneding statt. In diesen Konzentrationsflächen gibt es über 300 Grundstücke mit eigenen Flurnummern mit etwas über 100 Eigentümern. Bürgermeister Piet Mayr hatte im Auftrag des Gemeinderats zu der Veranstaltung eingeladen; er begrüßte die 34 Eigentümer, die gekommen waren, um sich eine Meinung darüber zu bilden, ob eine Verpachtung Ihrer Grundstücke für sie in Betracht kommt.

Piet Mayr übergab das Wort nach einer kurzen Begrüßung gleich an den Sprecher des Energie-Forum-Zorneding, der nach einer Vorstellung des EFZ und dessen Motivation für die Gründung einer Bürgergesellschaft für Windenergieanlagen (siehe Vortragsfolien) den Vorschlag des EFZ darstellte: Für zwei moderne Schwachwind-Energieanlagen mit einer Nabenhöhe bis 160m und einem Rotordurchmesser bis knapp 140m sollen Grundstücke von denjenigen Eigentümern in den Konzentrationszonen gepachtet werden, die verpachten wollen.

Dann hatten die Initiatoren der WEA in Hamberg, die das EFZ bei dem Windkraftvorhaben mit Rat und Tat unterstützen, das Wort. Hans Zäuner und Werner Stinauer berichteten, dass von der anfänglichen Ablehnung einiger Anwohner kaum etwas und von den Befürchtungen nichts übrig geblieben ist. Das Windrad in Hamberg ist ja nur etwa 400m von den nächsten Wohnhäusern entfernt, während der Abstand der Konzentrationsflächen von den nächsten Häusern in Zorneding über 1100m beträgt. Ihre Windenergie Osterkling GmbH&Co KG ist so aufgestellt, wie es dem EFZ auch für die Bürgerenergiegesellschaft in Zorneding vorschwebt: alle Entscheidungen treffen die Gesellschafter demokratisch, egal wie hoch ihre Beteiligung ist. Und die Windenergie Osterkling steht wirtschaftlich gut da, obwohl ihr Windrad für einen Schwachwind-Standort wie Hamberg, wo der Wind auch nicht besser ist als südlich von Zorneding, nicht gut geeignet ist. Als die Windenergie Osterkling die Genehmigung für ihre WEA beantragte, war es das größte verfügbare Windrad und die Hersteller hatten Schwachwindgebiete nicht im Blick.  Hans Zäuner wies außerdem darauf hin, dass die für Zorneding vorgeschlagenen Anlagen wegen der größeren Flügel fast die dreifache „Erntefläche“ haben und jede allein schon deshalb fast dreimal so viel Strom erzeugen sollte wie das Hamberger Windrad mit seinen durchschnittlich etwa 3500 MWh im Jahr. Er ging auch auf ein Schreiben der Jagdgenossenschaft ein, das wenige Tage vor der Veranstaltung verteilt worden war. Die darin geäußerten Befürchtungen bezeichnete er auf Grund seiner Erfahrung in Hamberg – er ist selbst 2. Vorsteher der Jagdgenossenschaft Bruck – als unbegründet: Während der Bauphase wird das Wild verschreckt, aber bereits wenige Monate danach kehrt es zu seinem normalen Verhalten und den gewohnten Standorten zurück und fühlt sich offenbar durch WEA in keiner Weise gestört. Die notwendige Rodung pro WEA hängt von der Zuwegung ab, wird aber kaum halb so groß sein wie befürchtet und ist natürlich nur dann notwendig, wenn im Wald gebaut wird. Die Waldbrandgefahr kann man an der Prämie für die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung ablesen: Für die Abdeckung aller Schäden, Brände eingeschlossen, sind etwa 250€ pro WEA und Jahr fällig.

Anschließend fuhr Wolfgang Poschenrieder mit den Vorschlägen des EFZ – welche Anlagen könnten wo gebaut werden, welcher Ertrag ist zu erwarten und wie kann ein Pachtmodell aussehen? Der abgeschätzte Ertrag sieht im Vergleich zur Investition von etwa 10 Mio € ausgesprochen erfreulich aus. Am Ende forderte er die Teilnehmer auf, in den nächsten Wochen ihre Absicht zur Verpachtung zu erklären, damit die in Frage kommenden Flächen identifiziert werden können.

In der Frage- und Diskussionsrunde zeichnete sich insgesamt ein erfreulich positives Stimmungsbild ab – obwohl es natürlich auch Grundbesitzer gibt, die sich mit der Idee von WEA in Zorneding nicht anfreunden können – und die Fragen nach Details, die noch gar nicht beantwortet werden können, zeigten ein lebhaftes Interesse. Einige Teilnehmer bedankten sich beim Vortragenden für die gute und informative Darstellung (was ihn natürlich freute :). Und – Absichtserklärungen für die ersten Flächen wurden bereits gleich nach der Veranstaltung abgegeben!

Wie in den Folien ausgeführt, wird das EFZ in den nächsten Wochen die Lage der Flächen prüfen und feststellen, ob genug geeignete Flächen verfügbar sind und wo sie liegen. Im Herbst soll mit den interessierten Eigentümern der Optionspachtvertrag diskutiert, ggf. an die vorgebrachten Wünsche angepasst und anschließend unterschrieben werden.

 

Wollen Sie mitmachen oder informiert werden? Dann tragen Sie sich bitte ein!


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