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Energie macht Schule 2014

Zum dritten Mal jährte sich nun die Veranstaltung „Energie macht Schule“, die das Energie-Forum Zorneding für die 3. Klassen der Grundschule Zorneding veranstaltet. Auch im Landkreis wird man langsam auf das Projekt in Zorneding aufmerksam. Erste Planungen entstehen, etwas Ähnliches auch an anderen Schulen anzubieten. Mit etwas Unterstützung finden sich dann sicherlich auch engagierte Helfer – denn fast im jedem Ort gibt es heute Energiearbeitskreise – ohne die das Auf-, Abbauen und das Betreuen der einzelnen Versuche nicht funktionieren würde.

Energie macht Schule 2014Nach einem theoretischen Teil, bei dem den Kindern der Begriff „Energie“ näher gebracht wird und sie an Beispielen Energiesparen lernen, folgt ein praktischer Teil, in dem bei verschiedenen Versuchen die Schüler die Auswirkungen der natürlichen Energiequellen sehen und erfahren können:

  • Mit einer Lupe wird durch Sonnenkraft Papier oder Holzwolle zum Brennen gebracht
  • Mit einem Modellhaus, in dem der Eisblock innen sitzt, kann die unterschiedliche Dämmwirkung verschiedener Materialien festgestellt werden
  • Mit eigener Muskelkraft kann auf unserem Energierad je nach Geschwindigkeit eine bestimmte Anzahl Halogenlampen zum Leuchten gebracht werden
  • Die Brennstoffzelle eines Modellautos erzeugt aus Sonnenlicht Wasserstoff und Sauerstoff. Mit diesen Gasen wird anschließend Strom erzeugt, um das Auto anzutreiben
  • Ein schwarzer Folienschlauch, der an beiden Enden zusammengebunden wird, dient als Solarluftschiff, dass durch Sonnenkraft in die Höhe steigt
  • Ein Mini-Windrad, steht für die Windkraft , wird hier aber durch eine Solarzelle angetrieben
  • Einige weitere Versuche
  • Und nicht zu vergessen unseren Solarkocher

Einige der Versuche wurden von EFZ-Mitgliedern selbst entworfen und hochprofessionell zusammengebastelt.

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Viele der Kinder sind an dem Thema Energie, alternative Energiequellen und Energiesparen sehr interessiert. Bei der ersten Veranstaltung in Pöring, bei der wir noch keine große Erfahrung hatten, musste die Presse über eine Stunde warten bis die Kinder endlich zu den Versuchen kamen. Sie hatten so viele Fragen, waren so wissbegierig und wollten natürlich ihr Wissen über alternative Energie und Energiesparen den anderen Schülern mitteilen, dass Bianka und Wolfgang Poschenrieder den theoretischen Teil kaum beenden konnten.

Aber auch wir lernen jedes Jahr dazu und der praktische Teil hat mittlerweile das Hauptgewicht. Manche Kinder interessiert das Ergebnis mehr als die Theorie, die dahinter steckt – zum Beispiel das kleine Feuerchen, das mit der Lupe entfacht werden kann; das Solarluftschiff, dass möglichst hoch fliegen soll oder die Anzahl der Lampen, die man beim stromerzeugenden Energiefahrrad zum Leuchten bringt. Dort haben die Schüler dann auch noch viel Zeit für die übriggebliebenen Fragen und Kommentare. Zum Schluss gibt es immer eine kleine Stärkung – im Solarkocher heißgemachte Wiener.

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Die im Solarkocher heißgemachten Wiener schmecken

Auch bei den Lehrern trifft die Veranstaltung auf unterschiedliches Interesse. Es gibt Lehrer die sehr interessiert sind, den Kindern das Thema Energiewende zu vermitteln. Anderen ist es wichtiger am Schuljahresende noch mit dem Stoff durchzukommen.

Wir bedanken uns bei allen, besonders den jugendlichen Helfern, die uns auch 2014 wieder tatkräftig zur Seite standen.

Über den Autor

Gudrun Pauthner

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