Hans-Werner Franke

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Name: Hans-Werner Franke
Angemeldet seit: 20. August 2014

Aktuelle Beiträge

  1. Photovoltaik-Batteriespeicher werden wieder bezuschusst! — 3. August 2019
  2. Wir Zornedinger bauen Windräder — 11. April 2019
  3. Strom vom eigenen Dach — 20. März 2019
  4. E-Mobilität in der Gemeinde. Eine gelungene, informative Veranstaltung. — 26. April 2018
  5. Rundgänge mit der Wärmebild-Kamera — 6. März 2018

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  1. Wir Zornedinger bauen Windräder — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

Photovoltaik-Batteriespeicher werden wieder bezuschusst!

Ab 1. August 2019 wird ein neues bayerisches PV-Speicher- und E-Ladestationen Förderprogramm aufgelegt. Es werden Batteriespeicher von der Größe 3-30 kWh gefördert, für den privaten Heimspeicher als auch für die gewerbliche Nutzung.

Voraussetzung für die Förderung sind intelligente Energiemanagement-Systeme mit Smart Meter zur Steuerung der Ladefunktion. Diese sind bei Batterie-Speichersystemen heute Standard.

Eigentümer von Ein-u. Zweifamilienhäusern können eine Förderung für einen Stromspeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage direkt im Internet beantragen. Dies muss aber vor der Beauftragung einer Anlage geschehen. So ist mit einer Förderbetrag von 800 € bei einem Batteriespeicher von 6 kWh und einer PV-Anlage von 7 kWp zu rechnen. Der Förderbetrag bemisst sich an der Größe des Batteriespeichers. Wer gleichzeitig auch an eine Ladestation für ein zukünftiges E-Auto denkt, kann zusätzlich 200 € Fördergeld erwarten.

Weitere Details zum Förderbetrag, die Rahmenbedingungen und die elektronische Anmeldung finden Sie unter: https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm/pvspeicher.html

Weitere Informationen zu PV-Anlagen und Handwerkeradressen erhalten Sie  unter: https://www.energieagentur-ebe-m.de/

Bildquelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

 

Wir Zornedinger bauen Windräder

Hier finden Sie die Konzentrationsflächenplanung des Landkreises.

 

Strom vom eigenen Dach

E-Mobilität in der Gemeinde. Eine gelungene, informative Veranstaltung.

Ein kurze Zusammenfassung mit den Links zu den einzelnen Vorträgen vom 24.04.2018

Eröffnet wurde die von rund 70 Teilnehmern besuchte Veranstaltung durch den Bürgermeister Piet Mayr. Danach umriss Wolfgang Poschenrieder mit seinem Vortrag das Thema und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die E-Mobilität schneller erfolgen wird, wie wir es uns heute vorstellen. Dies auch zum Nutzen unserer Umwelt. 1-EAK 2030-180424 EFZ Ladeinfrastruktur 

Dr. Uwe Koser referierte über die Zukunft der Mobilität und stellt den AUDI-Ansatz zur Elektromobilität vor. 2-2018-04-24 Koser – Energie-Forum-Zorneding

Tobias Kipp vom Team-red, beauftragt für das Elektromobilitätskonzept für den Lankreis EBE, erläuterte mögliche Kriterien für den Kauf eines Elektro-PKW. 3-180423 Präsentation Elektromobilität Zorneding II

Dr. Markus Henle brachte die Sichtweise des EBERwerks zur Ladestruktur für die E-Mobilität in den Gemeinden ein. 4-2018-04-24 Informationsveranstal tung E-Mobilität (Zorneding)

Robert Dallmayr, von der Bayernwerk AG, erläuterte die Veränderungen der Netze von morgen und die damit auftauchenden rechtlichen Fragen. 5-Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in der Gemeinde

Als letztes appellierte Hans Gröbmayr, Klimaschutzmanager im Landkreis EBE, eindringlich die Energiewende schneller voranzutreiben und beendete sein Referat mit dem Aufruf : „Energiewende 2030, es geht , wir müssen es nur machen!“ 6-Präsentation_E-Mobilität Zorneding

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion kam zum Ausdruck, dass viele an die Beschaffung eines Elektroautos denken, sofern die Ladeinfrastruktur klarer geregelt wäre. Insbesondere bei den Garagenanlagen in Zorneding am Daxenberg, die keinen Stromanschluss haben, ist das ein Problem. Die einzelnen Garagenbesitzer fühlen sich hier bei der Installation eines Ladestromanschlusses allein gelassen und wissen nicht an wen sie sich wenden müssen.

 

Podiumsdiskussions-Teilnehmer von links nach rechts:

Wolfgang Poschenrieder, Dr. Uwe Koser, Topias Kipp, Dr. Markus Henle, Robert Dallmayr, Hans Gröbmayr

Zum Anschluss an die Podiumsdiskussion gab der Sprecher des EFZ, Wolfgang Poschenrieder, ein kurzes Interview mit dem Zorneding-TV, das unter https://www.zorneding.tv/2018/04/25/podiumsdiskussion-energieforum/ abgerufen werden kann.

Für alle, die über das Elektromobilitätskonzept des Landkreises auf dem Laufenden bleiben wollen, findet am 02.05.2018 eine Zwischenpräsentation des Elektromobilitätskonzeptes statt. Das EFZ bleibt am Thema dran und wird mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, damit überall auch Lademöglichkeiten entstehen können.

Wir informieren an dieser Stelle, sobald es etwas Neues zu berichten gibt. Besuchen Sie auch unsere EFZ-Veranstaltungen. Die Termine finden Sie rechts oben auf diese Web-Seite.

Hinweis:

Wenn Sie mit dem Strom von Ihrer PV auf dem Dach zu Ihrem Elektroauto leiten wollen, ohne ein eigenes Kabel legen zu müssen oder absurde Umlagen zu bezahlen, dann unterzeichnen Sie doch bitte diese Petition:
Die EU-Kommission will diese und andere direkte Stromlieferungen von Prosumern ermöglichen, aber Herr Altmaier blockiert.
Machen wir ihm Druck!

 

 

 

Rundgänge mit der Wärmebild-Kamera

Es ist geschafft….

50 Interessenten hatten sich aus den Ortsteilen Zorneding, Pöring und Wolfesing gemeldet, ihr Haus von außen mit der Wärmebild-Kamera auf Wärmeverluste vermessen zu lassen.

Im Winterhalbjahr 2016/17 konnten 40 Häuser begutachtet werden. Die 10 Verbliebenen wurden im Dez. 2017 bis Febr. 2018 nachgeholt. Am 18.05.2017 fand dann eine Veranstaltung mit den ersten Zwischenergebnissen der Rundgänge im Winterhalbjahr 2016/17 statt.

Im Durchschnitt brauchten wir für eine Hausvermessung 45 Min. Mit An- und Abmarsch musste man dann etwa eine Stunde rechnen. Jeder Interessent erhielt ein mehrseitiges Messprotokoll mit typischen Wärmebildern von seinem Haus und Hinweise auf sichtbare Wärmeverluste. Dazu den kompletten Wärmebildersatz von seinem Haus. Die Protokolle mit den haustypischen Wärmebildern wurden von mehreren geschulten EFZ-lern begutachtet und Aussagen zu kritischen Punkten getroffen und Empfehlungen ausgesprochen. So kamen nochmals 2-3 Stunden Bearbeitungszeit pro Haus hinzu.

Als typische sichtbare Wärmeverluste, die an vielen Häusern zu beobachten waren, sind die unzureichend wärmeisolierten Fußböden, die Wärme nach außen in das Erdreich leiten (s. Bild 1) und Geschossdecken die sich sichtbar wärmer an der Fassade abbilden (s. Bild 2) oder Fenstereinbauten die wärmetechnisch unzureichend isoliert sind (s. Bild 3) oder Betonwände der Daxenberghäuser, die die Raumwärme nach außen in die Trennwand zum Nachbarn leiten (s. Bild 4).

Die Wirksamkeit einer außen vorgesetzten Wärmedämmung, sei sie aus einer Holzverschalung, als Polystyrol-Hartschaum oder anderen Materialien ausgeführt, kann deutlich an benachbarten Haushälften gleicher Bausubstanz mit und ohne Wärmedämmung gezeigt werden (s. Bild 5).

Nun hofft das Energie-Forum-Zorneding (EFZ), dass der eine oder andere Hausbesitzer eine Anregung erhalten hat, sein Haus energetisch zu verbessern oder wo er gezielt Wärmeverluste vermeiden kann.

Über Rückmeldungen an das EFZ , wer aufgrund der Wärmebild-Vermessung weitere Schritte zur Wärmedämmung an seinem Haus vornimmt, würden wir uns freuen! Sei es die Reduzierung der Heizleistung im Windfangbereich, bessere Isolierverglasung im Haustürbereich oder bei der Sanierung der Terrasse die Wandisolierung tiefer in den Erdbereich zu legen. Viele dieser Maßnahmen helfen die Heizkosten zu verringern und damit auch einen Beitrag zu Erhaltung unserer Umwelt beizutragen. Auch wenn das Pariser Klimaziel, die durchschnittliche Temperaturerhöhung um maximal 2°C bis 2050 zu erhöhen, kaum mehr zu erreichen scheint, so sollten wir alle Anstrengungen unternehmen, dass unser Planet für unsere nachfolgende Generation noch lebenswert ist.

Prüfen Sie ob es eventuell für Ihre geplante Sanierungsmaßnahme Fördermittel gibt unter:  https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm/energiesystemhaus.html

Die Wärmebild-Kamera wurde dem EFZ kostenfrei von der Gemeindeverwaltung Zorneding zur Verfügung gestellt. Dafür bedankt sich das EFZ vielmals.

 


 Bild 1: Wärmeisolierte Hauswand (Sp2), die nicht ausreichend in den Bodenbereich hinein reicht. Deshalb ist die Wärmeleitung aus der Geschossdecke (Sp1) ins Erdreich zu sehen (Sp3).

 

 

 

 

 

Bild 2: Die Hauswand zeigt die Mauerstruktur. Die nicht ausreichend wärmeisolierte Zimmerdecke (Sp1) bildet sich deutlich ab. Eine Wärmedämmung der Fassade ist hier angebracht.

 

 

 

Bild 3: Das Fenster ist warm umrahmt. Dies deutet auf eine schlechte Wärmeisolierung des eingesetzten Fensterrahmens hin. Dies kann auch eine nicht ausreichende Dampfsperre sein. Die Raumfeuchtigkeit durchtränkt die Wärmeisolierung und leitet die Wärme nach außen.

 

 

 

 

Bild 4: Die Terrassen-Beton-Trennwand zum Nachbarn leitet die Raumtemperatur nach außen.

 

 

 

 

 

Bild 5: Ein Doppelhaus, links mit vorgesetzter Wärmeisolation, die weit nach unten ins Erdreich gezogen ist. Rechts ohne Wärmeisolation. Unten wird deutlich der Wärmeaustritt aus der EG-Decke sichtbar.

 

 

 

 

 

 

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