Hans-Werner Franke

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Name: Hans-Werner Franke
Angemeldet seit: 20. August 2014

Aktuelle Beiträge

  1. Gelungener Informationsabend zum Thema Photovoltaik in Zorneding — 11. Oktober 2019
  2. Photovoltaik-Batteriespeicher werden wieder bezuschusst! — 3. August 2019
  3. Wir Zornedinger bauen Windräder — 11. April 2019
  4. Strom vom eigenen Dach — 20. März 2019
  5. E-Mobilität in der Gemeinde. Eine gelungene, informative Veranstaltung. — 26. April 2018

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  1. Wir Zornedinger bauen Windräder — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

Gelungener Informationsabend zum Thema Photovoltaik in Zorneding

Obwohl die letzte Informationsveranstaltung zum Thema Photovoltaik in Zorneding erst vor wenigen Monaten stattfand, zeigte sich am Mittwoch, den 09. Oktober 2019 reges Interesse für die Abendveranstaltung im Rathaus. Unter dem Motto „Wir erzeugen unseren eigenen Strom“ luden der lokale Energieversorger EBERwerk, das Energieforum Zorneding und die Ortsgruppe des BUND Naturschutz e.V. gemeinsam zu Vortrag und Diskussion.

Erster Bürgermeister Piet Mayr eröffnete den Abend, zu dem ca. 50 interessierte Eigenheimbesitzer/innen gekommen waren und stellte das noch junge kommunale Unternehmen EBERwerk vor. „Es sind Ihre Steuergelder, die hier investiert wurden. Diese gelangen in Form von Ausschüttungen des EBERwerks an die Gemeinden zurück und kommen den Bürgern über den Gemeindehaushalt zugute.“

Nach diesen einleitenden Worten berichtete PV-Experte Franz Lichtner über Technik und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern für Privathaushalte. Dabei betonte er auch den Informationsauftrag seines Arbeitgebers. „Ich freue mich über jede Anlage, die gebaut wird.“ Oberstes Ziel der Satzung des EBERwerks als kommunales Unternehmen sei es, die Energiewende voranzutreiben. Dem schloss sich auch der darauf folgende Vortrag von Hans-Werner Franke vom Energieforum Zorneding an. „Es geht nicht nur um die Wirtschaftlichkeit, sondern auch um die Zukunft unserer Kinder und die Umwelt.“ Dass die Wirtschaftlichkeit dabei trotzdem nicht zu kurz käme, zeige sich am Beispiel seiner eigenen PV-Anlage. Diese amortisiere sich innerhalb von gut zehn Jahren.

Dass es eine Photovoltaik-Anlage nicht von der Stange gibt, zeigten die vielen individuellen Fragen. Die Referenten gingen unter anderem auf die Belegbarkeit von flachen Norddächern, teilweise verschatteten Häusern, Fassaden und denkmalgeschützten Gebäuden ein. Das EBERwerk betrachte jeden Einzelfall für sich, biete für geeignete Dächer eine kostenlose individuelle Angebotserstellung und freue sich über jede Kontaktaufnahme aus dem Interessentenkreis, so Franz Lichtner.

In einem weiteren Erfahrungsbericht stellte auch der Zornedinger Felix Judt seine Photovoltaik-Anlage mit Speicher vor. Auf Nachfrage erklärte er, dass übliche Heimspeicher für die Deckung des nächtlichen Strombedarfs geeignet seien, bis am nächsten Tag wieder die Sonne scheine. Den Hinweis aus dem Auditorium, dass die Windkraft eine hervorragende Ergänzung der Photovoltaik in sonnenschwachen Jahreszeiten sei, weil gerade dann der Wind wehe, bekräftigte er mit einem Augenzwinkern. „Ich fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und kann nicht bestätigen, dass es sich beim Landkreis Ebersberg um ein Schwachwindgebiet handelt.“

Manuel Herzog, EBERwerk

Photovoltaik-Batteriespeicher werden wieder bezuschusst!

Ab 1. August 2019 wird ein neues bayerisches PV-Speicher- und E-Ladestationen Förderprogramm aufgelegt. Es werden Batteriespeicher von der Größe 3-30 kWh gefördert, für den privaten Heimspeicher als auch für die gewerbliche Nutzung.

Voraussetzung für die Förderung sind intelligente Energiemanagement-Systeme mit Smart Meter zur Steuerung der Ladefunktion. Diese sind bei Batterie-Speichersystemen heute Standard.

Eigentümer von Ein-u. Zweifamilienhäusern können eine Förderung für einen Stromspeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage direkt im Internet beantragen. Dies muss aber vor der Beauftragung einer Anlage geschehen. So ist mit einer Förderbetrag von 800 € bei einem Batteriespeicher von 6 kWh und einer PV-Anlage von 7 kWp zu rechnen. Der Förderbetrag bemisst sich an der Größe des Batteriespeichers. Wer gleichzeitig auch an eine Ladestation für ein zukünftiges E-Auto denkt, kann zusätzlich 200 € Fördergeld erwarten.

Weitere Details zum Förderbetrag, die Rahmenbedingungen und die elektronische Anmeldung finden Sie unter: https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm/pvspeicher.html

Weitere Informationen zu PV-Anlagen und Handwerkeradressen erhalten Sie  unter: https://www.energieagentur-ebe-m.de/

Bildquelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

 

Wir Zornedinger bauen Windräder

Hier finden Sie die Konzentrationsflächenplanung des Landkreises.

 

Strom vom eigenen Dach

E-Mobilität in der Gemeinde. Eine gelungene, informative Veranstaltung.

Ein kurze Zusammenfassung mit den Links zu den einzelnen Vorträgen vom 24.04.2018

Eröffnet wurde die von rund 70 Teilnehmern besuchte Veranstaltung durch den Bürgermeister Piet Mayr. Danach umriss Wolfgang Poschenrieder mit seinem Vortrag das Thema und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die E-Mobilität schneller erfolgen wird, wie wir es uns heute vorstellen. Dies auch zum Nutzen unserer Umwelt. 1-EAK 2030-180424 EFZ Ladeinfrastruktur 

Dr. Uwe Koser referierte über die Zukunft der Mobilität und stellt den AUDI-Ansatz zur Elektromobilität vor. 2-2018-04-24 Koser – Energie-Forum-Zorneding

Tobias Kipp vom Team-red, beauftragt für das Elektromobilitätskonzept für den Lankreis EBE, erläuterte mögliche Kriterien für den Kauf eines Elektro-PKW. 3-180423 Präsentation Elektromobilität Zorneding II

Dr. Markus Henle brachte die Sichtweise des EBERwerks zur Ladestruktur für die E-Mobilität in den Gemeinden ein. 4-2018-04-24 Informationsveranstal tung E-Mobilität (Zorneding)

Robert Dallmayr, von der Bayernwerk AG, erläuterte die Veränderungen der Netze von morgen und die damit auftauchenden rechtlichen Fragen. 5-Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in der Gemeinde

Als letztes appellierte Hans Gröbmayr, Klimaschutzmanager im Landkreis EBE, eindringlich die Energiewende schneller voranzutreiben und beendete sein Referat mit dem Aufruf : „Energiewende 2030, es geht , wir müssen es nur machen!“ 6-Präsentation_E-Mobilität Zorneding

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion kam zum Ausdruck, dass viele an die Beschaffung eines Elektroautos denken, sofern die Ladeinfrastruktur klarer geregelt wäre. Insbesondere bei den Garagenanlagen in Zorneding am Daxenberg, die keinen Stromanschluss haben, ist das ein Problem. Die einzelnen Garagenbesitzer fühlen sich hier bei der Installation eines Ladestromanschlusses allein gelassen und wissen nicht an wen sie sich wenden müssen.

 

Podiumsdiskussions-Teilnehmer von links nach rechts:

Wolfgang Poschenrieder, Dr. Uwe Koser, Topias Kipp, Dr. Markus Henle, Robert Dallmayr, Hans Gröbmayr

Zum Anschluss an die Podiumsdiskussion gab der Sprecher des EFZ, Wolfgang Poschenrieder, ein kurzes Interview mit dem Zorneding-TV, das unter https://www.zorneding.tv/2018/04/25/podiumsdiskussion-energieforum/ abgerufen werden kann.

Für alle, die über das Elektromobilitätskonzept des Landkreises auf dem Laufenden bleiben wollen, findet am 02.05.2018 eine Zwischenpräsentation des Elektromobilitätskonzeptes statt. Das EFZ bleibt am Thema dran und wird mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, damit überall auch Lademöglichkeiten entstehen können.

Wir informieren an dieser Stelle, sobald es etwas Neues zu berichten gibt. Besuchen Sie auch unsere EFZ-Veranstaltungen. Die Termine finden Sie rechts oben auf diese Web-Seite.

Hinweis:

Wenn Sie mit dem Strom von Ihrer PV auf dem Dach zu Ihrem Elektroauto leiten wollen, ohne ein eigenes Kabel legen zu müssen oder absurde Umlagen zu bezahlen, dann unterzeichnen Sie doch bitte diese Petition:
Die EU-Kommission will diese und andere direkte Stromlieferungen von Prosumern ermöglichen, aber Herr Altmaier blockiert.
Machen wir ihm Druck!

 

 

 

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