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E-Mobilität in der Gemeinde. Eine gelungene, informative Veranstaltung.

Ein kurze Zusammenfassung mit den Links zu den einzelnen Vorträgen vom 24.04.2018

Eröffnet wurde die von rund 70 Teilnehmern besuchte Veranstaltung durch den Bürgermeister Piet Mayr. Danach umriss Wolfgang Poschenrieder mit seinem Vortrag das Thema und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die E-Mobilität schneller erfolgen wird, wie wir es uns heute vorstellen. Dies auch zum Nutzen unserer Umwelt. 1-EAK 2030-180424 EFZ Ladeinfrastruktur 

Dr. Uwe Koser referierte über die Zukunft der Mobilität und stellt den AUDI-Ansatz zur Elektromobilität vor. 2-2018-04-24 Koser – Energie-Forum-Zorneding

Tobias Kipp vom Team-red, beauftragt für das Elektromobilitätskonzept für den Lankreis EBE, erläuterte mögliche Kriterien für den Kauf eines Elektro-PKW. 3-180423 Präsentation Elektromobilität Zorneding II

Dr. Markus Henle brachte die Sichtweise des EBERwerks zur Ladestruktur für die E-Mobilität in den Gemeinden ein. 4-2018-04-24 Informationsveranstal tung E-Mobilität (Zorneding)

Robert Dallmayr, von der Bayernwerk AG, erläuterte die Veränderungen der Netze von morgen und die damit auftauchenden rechtlichen Fragen. 5-Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in der Gemeinde

Als letztes appellierte Hans Gröbmayr, Klimaschutzmanager im Landkreis EBE, eindringlich die Energiewende schneller voranzutreiben und beendete sein Referat mit dem Aufruf : „Energiewende 2030, es geht , wir müssen es nur machen!“ 6-Präsentation_E-Mobilität Zorneding

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion kam zum Ausdruck, dass viele an die Beschaffung eines Elektroautos denken, sofern die Ladeinfrastruktur klarer geregelt wäre. Insbesondere bei den Garagenanlagen in Zorneding am Daxenberg, die keinen Stromanschluss haben, ist das ein Problem. Die einzelnen Garagenbesitzer fühlen sich hier bei der Installation eines Ladestromanschlusses allein gelassen und wissen nicht an wen sie sich wenden müssen.

 

Podiumsdiskussions-Teilnehmer von links nach rechts:

Wolfgang Poschenrieder, Dr. Uwe Koser, Topias Kipp, Dr. Markus Henle, Robert Dallmayr, Hans Gröbmayr

Zum Anschluss an die Podiumsdiskussion gab der Sprecher des EFZ, Wolfgang Poschenrieder, ein kurzes Interview mit dem Zorneding-TV, das unter https://www.zorneding.tv/2018/04/25/podiumsdiskussion-energieforum/ abgerufen werden kann.

Für alle, die über das Elektromobilitätskonzept des Landkreises auf dem Laufenden bleiben wollen, findet am 02.05.2018 eine Zwischenpräsentation des Elektromobilitätskonzeptes statt. Das EFZ bleibt am Thema dran und wird mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, damit überall auch Lademöglichkeiten entstehen können.

Wir informieren an dieser Stelle, sobald es etwas Neues zu berichten gibt. Besuchen Sie auch unsere EFZ-Veranstaltungen. Die Termine finden Sie rechts oben auf diese Web-Seite.

Hinweis:

Wenn Sie mit dem Strom von Ihrer PV auf dem Dach zu Ihrem Elektroauto leiten wollen, ohne ein eigenes Kabel legen zu müssen oder absurde Umlagen zu bezahlen, dann unterzeichnen Sie doch bitte diese Petition:
Die EU-Kommission will diese und andere direkte Stromlieferungen von Prosumern ermöglichen, aber Herr Altmaier blockiert.
Machen wir ihm Druck!

 

 

 

Vielleicht doch lieber ein Elektroauto?

Haben Autos in Zukunft Elektroantrieb? Wie schnell wird die Umstellung gehen? Hat das „normale Auto“ in zwei Jahren einen Elektromotor oder erst in zehn? Wenn ich mir ein Elektroauto kaufe, wie geht das mit dem Aufladen? Reicht das Stromnetz, um viele Elektroautos gleichzeitig zu laden?

Wie kommen die Ladestationen in Tiefgaragen und Garagenhöfe?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Energie-Forum Zorneding lädt Sie herzlich ein, diese Fragen am

  1. April 2018 um 19:00 im Gemeindesaal der
    Christophorus-Kirche, Lindenstraße 11 in Zorneding

mit Experten von Audi, teamRed (die gerade das Elektromobilitätskonzept für unseren Landkreis erstellen) und des Netzbetreibers zu diskutieren.                         …Programm

Rundgänge mit der Wärmebild-Kamera

Es ist geschafft….

50 Interessenten hatten sich aus den Ortsteilen Zorneding, Pöring und Wolfesing gemeldet, ihr Haus von außen mit der Wärmebild-Kamera auf Wärmeverluste vermessen zu lassen.

Im Winterhalbjahr 2016/17 konnten 40 Häuser begutachtet werden. Die 10 Verbliebenen wurden im Dez. 2017 bis Febr. 2018 nachgeholt. Am 18.05.2017 fand dann eine Veranstaltung mit den ersten Zwischenergebnissen der Rundgänge im Winterhalbjahr 2016/17 statt.

Im Durchschnitt brauchten wir für eine Hausvermessung 45 Min. Mit An- und Abmarsch musste man dann etwa eine Stunde rechnen. Jeder Interessent erhielt ein mehrseitiges Messprotokoll mit typischen Wärmebildern von seinem Haus und Hinweise auf sichtbare Wärmeverluste. Dazu den kompletten Wärmebildersatz von seinem Haus. Die Protokolle mit den haustypischen Wärmebildern wurden von mehreren geschulten EFZ-lern begutachtet und Aussagen zu kritischen Punkten getroffen und Empfehlungen ausgesprochen. So kamen nochmals 2-3 Stunden Bearbeitungszeit pro Haus hinzu.

Als typische sichtbare Wärmeverluste, die an vielen Häusern zu beobachten waren, sind die unzureichend wärmeisolierten Fußböden, die Wärme nach außen in das Erdreich leiten (s. Bild 1) und Geschossdecken die sich sichtbar wärmer an der Fassade abbilden (s. Bild 2) oder Fenstereinbauten die wärmetechnisch unzureichend isoliert sind (s. Bild 3) oder Betonwände der Daxenberghäuser, die die Raumwärme nach außen in die Trennwand zum Nachbarn leiten (s. Bild 4).

Die Wirksamkeit einer außen vorgesetzten Wärmedämmung, sei sie aus einer Holzverschalung, als Polystyrol-Hartschaum oder anderen Materialien ausgeführt, kann deutlich an benachbarten Haushälften gleicher Bausubstanz mit und ohne Wärmedämmung gezeigt werden (s. Bild 5).

Nun hofft das Energie-Forum-Zorneding (EFZ), dass der eine oder andere Hausbesitzer eine Anregung erhalten hat, sein Haus energetisch zu verbessern oder wo er gezielt Wärmeverluste vermeiden kann.

Über Rückmeldungen an das EFZ , wer aufgrund der Wärmebild-Vermessung weitere Schritte zur Wärmedämmung an seinem Haus vornimmt, würden wir uns freuen! Sei es die Reduzierung der Heizleistung im Windfangbereich, bessere Isolierverglasung im Haustürbereich oder bei der Sanierung der Terrasse die Wandisolierung tiefer in den Erdbereich zu legen. Viele dieser Maßnahmen helfen die Heizkosten zu verringern und damit auch einen Beitrag zu Erhaltung unserer Umwelt beizutragen. Auch wenn das Pariser Klimaziel, die durchschnittliche Temperaturerhöhung um maximal 2°C bis 2050 zu erhöhen, kaum mehr zu erreichen scheint, so sollten wir alle Anstrengungen unternehmen, dass unser Planet für unsere nachfolgende Generation noch lebenswert ist.

Prüfen Sie ob es eventuell für Ihre geplante Sanierungsmaßnahme Fördermittel gibt unter:  https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm/energiesystemhaus.html

Die Wärmebild-Kamera wurde dem EFZ kostenfrei von der Gemeindeverwaltung Zorneding zur Verfügung gestellt. Dafür bedankt sich das EFZ vielmals.

 


 Bild 1: Wärmeisolierte Hauswand (Sp2), die nicht ausreichend in den Bodenbereich hinein reicht. Deshalb ist die Wärmeleitung aus der Geschossdecke (Sp1) ins Erdreich zu sehen (Sp3).

 

 

 

 

 

Bild 2: Die Hauswand zeigt die Mauerstruktur. Die nicht ausreichend wärmeisolierte Zimmerdecke (Sp1) bildet sich deutlich ab. Eine Wärmedämmung der Fassade ist hier angebracht.

 

 

 

Bild 3: Das Fenster ist warm umrahmt. Dies deutet auf eine schlechte Wärmeisolierung des eingesetzten Fensterrahmens hin. Dies kann auch eine nicht ausreichende Dampfsperre sein. Die Raumfeuchtigkeit durchtränkt die Wärmeisolierung und leitet die Wärme nach außen.

 

 

 

 

Bild 4: Die Terrassen-Beton-Trennwand zum Nachbarn leitet die Raumtemperatur nach außen.

 

 

 

 

 

Bild 5: Ein Doppelhaus, links mit vorgesetzter Wärmeisolation, die weit nach unten ins Erdreich gezogen ist. Rechts ohne Wärmeisolation. Unten wird deutlich der Wärmeaustritt aus der EG-Decke sichtbar.

 

 

 

 

 

 

10.000-Häuser-Programm neu aufgelegt

Seit 1. Februar 2018 kann wieder Förderung für Verbesserung der Energeieffizienz von Gebäuden beantragt werden.

Info unter: https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm.html

Energiepreis 2017 des Landkreises Ebersberg – EFZ gewinnt mit dem Projekt „Energie macht Schule“

 

Schon das sechste Jahr veranstaltet der Agenda Arbeitskreis Energie-Forum Zorneding für die 3. Klassen der Grundschule Zorneding die Aktion „Energie macht Schule“ (siehe dazu auch die beiden Beiträge Energie macht Schule 2014 … und EFZ in neuem Look …). Für dieses Engagement wurde das EFZ am 30. November 2017 mit dem Sonderpreis beim Energiepreis des Landkreises Ebersberg ausgezeichnet.

Wir freuen uns über den Preis und diese Anerkennung. Das Preisgeld soll für zukünftige Schulveranstaltungen zur Verbesserung bestehender und den Ausbau von weiteren Versuchen verwenden werden.

 

 

Gewinner – Energiepreis Ebersberg 2017

Die weiteren Preisträger waren:

  1. Platz Herr Werner Stinauer und Herr Johann Zäuner für das Windrad in Osterkling
  2. Platz Herr Stefan Elst für die energetische Optimierung seiner Metzgerei
  3. Platz Frau Nadia und Herr Adrian Lissai für die energetische Sanierung ihrer Doppelhaushälfte

Es gab einen zweiten Sonderpreis für die Aktion „Palmen für den Klimaschutz“ von Frau Fässler und Frau Meier, Lehrkräfte an der Grundschule Anzing, die Kinder zu motivieren für den Schulweg auf das elterliche Auto zu verzichten und für den Klimaschutz zu sensibilisieren.

Alle Teilnehmer mit ihren Projekte werden auf der Seite  Energiepreis 2017…  der Energieagentur Ebersberg-München vorgestellt.

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